Nerdfee

Sieben Nachteile des Internets

Das Internet ist ja an für sich eine super Sache. Man hat es viel leichter seitdem alles online funktioniert. Shoppen (natürlich rede ich primär von Essen), Leute kennenlernen die genauso verrückt sind wie man selbst (you know who you are), es ersetzt jeden Arzt (habe vorhin die Schmerzen in der Hand gegoogelt und weiss nun, dass ich in zwei Wochen sterbe, ganz ohne Wartezeit -kompetent beantwortet), man kann mit Freunden zusammen zocken und quatschen, obwohl sie weit weg sind, und überhaupt ist alles wunderbar.

Also fast alles, da ich ja nun in einem Alter bin in welchem ich oft sage „Früher war alles besser“ hebe ich nun meinen virtuellen Zeigefinger und kotze mich mal über Dinge, aus, die mich am Internet tierisch nerven.

1. Idioten, überall. Früher wusste man ja gar nicht wie viele gehirnamputierte Vollpfosten es auf dieser Erde gibt. Man hatte da ja schon so eine Ahnung, wenn man sich Schulkameraden, und später seine Arbeitskollegen, mal genauer ansah.. Aber was es wirklich für Abgründe hat, erfuhr man doch erst unter so mancher Schlagzeile in den Kommentaren. Die Deppen fühlen sich ja auch so herrlich stark im Internet, da fehlt einfach eine eingebaute Faust in den Geräten.

2. Ihr werdet niemals glauben was mein dritter Punkt ist. Na.. na.. richtig: Clickbait. Sogar auf seriösen Seiten findet man diese bescheuerten Titel die mich wie ein Cliffhanger lechzend nach Informationen auf den Beitrag klicken lassen, nur um dann festzustellen dass es in diesem keine Antworten gibt. Sauerei. In meinem realen Leben habe ich schon genug Fragezeichen, das brauch ich im Internet nicht auch noch.

3. Lags. Ja, das Internet nervt manchmal, aber noch mehr nervt es kein Internet zu haben, wenn man es gerade nutzen möchte. Videospiele machen uns nicht gewalttätig, Lags machen das.

4. Die Preise von Actiontoys aus der Kindheit sind aufgrund Ebay und co ins All geschossen und landen nie wieder. Auf Flohmärkten hat es viel weniger Schätze, weil die meisten alles online verkaufen, bietet sich ja auch an. Man findet für das was man abzugeben hat online eben schnell den perfekten Käufer. Aber irgendwie hat das Flohmärkte kaputt gemacht. Erstmal gibt es weniger tolle Sachen vor Ort und dann kommt beim Feilschen immer dieser „Bei Ebay kostet das aber so und so viel“ Spruch des Grauens.

5. Man erfährt Dinge über Leute die man gar nicht wissen mag. Da lernt man so tolle Menschen kennen und plötzlich hat man die dann bei Facebook und ist irgendwie überreizt. Diese Fotos von Sprösslingen jeden Tag und auch das Essen.. ich liebe Essen! Aber man muss doch nicht jedes Knäckebrot bildlich mit der Welt teilen! Kinder haben für mich eh nix in diesem Internet zu tun (ja, das Internet vergisst nie). Und dann hat es noch Haustiere und happy Pärchenfotos.. Ja Merci, wenn Euer Leben so toll ist, warum müsst ihr dann dauernd im Internet abhängen?

6. Alle hängen nur noch im Netz. Was vor Allem nervt wenn man sich mal im realen Leben trifft und das gegenüber stetig seine Facebook-Likes checkt. Ich bin ja auch ein Technik-Freak-Kellerkind, aber in manchen Momenten sollte man ganz altmodisch den Moment geniessen.

7. Jeder Pups wird in langen Texten nieder geschrieben. Zum Beispiel die Nachteile des Internets.

In diesem Sinne, ich bin mal etwas offline